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Ökostrom

Da es im Moment noch nicht möglich ist, die benötigte Energie ausschließlich durch wiedererzeugbare Stoffe zu gewinnen, müssen die Energieerzeuger Alternativen finden. Eine dieser Alternativen ist die Mitverbrennung von Substanzen wie Klärschlamm und Tiermehl. Dadurch wird die Menge der gewonnen Energie erhöht, wobei die Menge des verwendeten Brennstoffes gleich bleibt. Die Ressourcen der Erde können so zumindest für einen gewissen Zeitraum "gestreckt" werden. Dennoch ist es unumgänglich, dass die Produktion von natürlicher Energie gefördert wird. Angestrebt wird, dass im Jahr 2020 ein Fünftel des Gesamtstroms durch Bioenergie gewonnen wird, um das Klima zu schützen.

Seit längerer Zeit wird die Klimakatastrophe bereits in der Öffentlichkeit diskutiert. Verantwortlich gemacht für diesen Umstand wird der Mensch selbst. Durch die unbedachte Nutzung der Ressourcen wie Erdöl gehen immer mehr Abgase in die Atmosphäre. Diese unbedachte Nutzung hatte für die Menschen auch einen finanziellen Aspekt. Durch Erdöl lässt sich Geld machen. Das war den Menschen schon vor Jahren klar und es macht sich in dieser Zeit mehr als deutlich. Doch damit hat der Mensch etwas zerstört, was sich auf der Erde in Millionen Jahren erst aufgebaut hat. Substanzen wie Erdöl können nicht einfach erneuert werden, da der natürliche Bildungsprozess mehrere Millionen Jahre andauert. Andere Energien wie beispielsweise Windenergie sind daher für die Zukunft von großer Bedeutung.

Als besonders schlimme Umweltrisiken wird die Verbrennung von Braun- und Steinkohle gesehen. Es werden giftige Dämpfe frei, die bis in die Atmosphäre aufsteigen. Bei diesem Prozess wird Schwefeldioxid frei, das unter anderen für den sauren Regen verantwortlich gemacht wird. Dieser wiederum begünstig das Wäldersterben und somit auch das Sterben der Sauerstofflieferanten für Mensch und Tier. Zudem sind die Wälder das natürliche Terrain vieler Tiere, die durch das Waldsterben ihren natürlichen Lebensraum verlieren würden.

Darüber hinaus geht bei der Verbrennung dieser Substanzen ein Großteil der eigentlichen Energie verloren. Gerade einmal etwa 40 Prozent der gewonnenen Energie können auch tatsächlich verwendet werden, da der Rest mit den Giften verdampft. Diese Art der Energiegewinnung gilt daher neben den Atomkraftwerken als schlimmster Klimazerstörer überhaupt.

Energie

Auch der Erdöltransport birgt ein hohes Risiko für die Umwelt. Jedes Jahr kommt es in den Ozeanen zu Tankerunglücken, die das Wasser verunreinigen und Tausende von Tieren töten. Doch selbst wenn es nicht zu einem Unfall kommt, ist allein die Reinigung der Tankschiffe bereits eine Belastung für das Meer und dessen Bewohner. Auch das Plankton, aus dem das Öl und auch Erdgas teilweise gewonnen werden, geht an den Ölmengen im Meer zu Grunde. Das Erdöl selbst ist eine hochgiftige Substanz, deren Förderung hohe Mengen an Geld verschlingt. Doch die Förderung wird in den nächsten Jahren nicht nachlassen, da die Nachfrage nach Erdöl immer höher wird. Die stolzen Länder in deren Regionen noch Erdöl sprudelt, setzen die Preise fest, was vielerorts zu Schockzuständen an der Tankstelle beim Kunden führt. Umweltaktivisten versuchen auf Demonstrationen immer wieder gegen die Förderung von Erdöl anzukämpfen. Solange allerdings keine bezahlbaren Alternativen für die Gewinnung von Treibstoff und Energie vorhanden sind, wird die Nachfrage nach Erdöl nicht kleiner und die Bohrinseln werden weiter jeden Tropfen bergen, der vorhanden ist.

Die bei weitem meist kritisierteste Art der konventionellen Energiegewinnung sind die Atomkraftwerke. Geschehnisse wie die Katastrophe in Tschernobyl sind der Grund warum es massenhaft Gegner und Demonstranten bei sogenannten Castortransporten gibt. Doch die Gefahr von Atom entsteht nicht erst bei einem Unfall im Kernkraftwerk. Bereits im Umkreis eines fest verschlossenen Kraftwerkes ist der Anteil an Radioaktivität in der Luft erhöht. Zwar ist die Menge keinesfalls so hoch, dass sie einen Menschen töten könnte, aber Wissenschaftler sagen, dass die Krebsrate bei Kindern die in unmittelbarer Nähe eines Atomkraftwerkes aufwachsen, um ein vielfaches höher ist, als bei anderen Kindern. Zudem wurde bereits behauptet, dass Kinder von Eltern die im Atomkraftwerk beschäftigt waren, wesentlich häufiger behindert oder tot zur Welt kommen, als Kinder von unbelasteten Eltern.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Langlebigkeit der Radioaktivität. Ausgediente Glühstäbe aus den Werken beispielsweise brauchen etwa 24.000 Jahre, bevor sie ihre Strahlung soweit verloren haben, dass sie keine Gefahr für die Menschen mehr darstellen. So werden die ausgedienten Stäbe zwar sicher gelagert, sind aber nach wie vor radioaktiv.

Atomenergie ist Gleichenteils ein Nutzen für die Menschheit die ihre Energie aus Atomkraft beziehen, aber auch die gefährlichste Waffe der Welt. Bislang sind nur sehr wenige Länder im Besitz einer Atombombe. Die Zündung eines solchen Geschossen kann verheerende Folgen für die gesamte Menschheit haben. Große Teile von Kontinenten könnten durch eine Atombombe zerstört werden. Mit den ausrangierten Glühstäben wäre es für erfahrene Menschen jedoch möglich, neues Uran anzureichern und eine Atombombe zu kreieren. Dieser Fakt macht vielen Menschen große Angst, wenn es um Atomenergie geht.

Eine kurze Geschichte zum Thema Energie: Wissenschaftler haben in plausiblen Theorien festgestellt, dass sich Energie vor 30 Milliarden Jahren so extrem gebündelt hat und in einem Urknall Energie zu Materie wurde. Sterne, Planeten und andere Himmelskörper sind entstanden und wurden zum Ursprung unseres gesamten Weltalls. Das gesamte Leben und die Pflanzen sind dank der Energie der Sonne entstanden und sind die Ursache, weshalb wir Menschen über dieses Thema überhaupt nachdenken dürfen. Was die Energie für die Menschen, Pflanzen und Tiere bedeutete, spürten diese aber erst eine Zeitlang späte. Senn sie machten aufwendig mit Feuersteinen oder rotierenden Holzstäben Feuer mit dem mühsam gesammelten Holz, die Tiere suchten ebenfalls seinesgleichen und begaben sich in schützende Unterkünfte oder unter die Erde. Pflanzen suchten Plätze an der scheinenden Sonne, um sich durch deren Energie einen Lebensplatz für Erhaltung und Fortpflanzung zu sichern.